Fluglehrer bilden sich weiter

Lehrberechtigte und UL–Fluglehrer treffen sich auf dem RABENBERG

Gemäß den inzwischen nicht mehr unbekannten Regularien der EASA müssen Lehrberechtigte für den Segelflug, den Motorflug sowie UL-Fluglehrer ihre Lehrberechtigung alle 3 Jahre verlängern. Dazu ist unter anderem die Teilnahme an einem so genannten und von der Behörde genehmigten Auffrischungsseminar erforderlich.

Aus diesem Grund hat der Luftsportverband Sachsen e.V. zu einem Auffrischungsseminar auf dem Rabenberg am Wochenende vom 03. Februar bis 05. Februar 2017 eingeladen: Rund 70 Fluglehrerinnen und Fluglehrer sind dieser Einladung gefolgt und haben sich im Sportpark Rabenberg eingefunden, um dort den unfangreichen und durchwegs interessanten Vorträgen aufmerksam zu folgen.

Unter der bewährten Leitung von Lutz Kern wurde durch bekannte Referenten wie Klaus-Dieter Beyer (Landesdirektion Sachsen), Jens Eisenreich (BFU), Karl-Heinz „Toni“ Dannhauer (SeKo Sachsen), Gerold Weber (LSV-SN), Jens Pirzkall (Firma Aeroshop Flugbedarf), Thomas Hain (DWD) sowie Thomas Leszczenski (LSCO GmbH) zu den unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen Luftrecht, Ausbildung, Meteorologie, Verhalten in besonderen Fällen, Meteorologie und Technik vorgetragen.

Ein besonderer Höhepunkt des Seminars war der lebhafte und eindrucksvolle Vortrag von Markus Uhlig zum Thema „Streckensegelflug in Sachsen, Südfrankreich und Südafrika“ aus der Sicht eines Kaderangehörigen und Sportsoldaten: Dieser Vortrag machte „Appetit auf mehr“ und ließ so manchen im Auditorium anfangen eine wenig zu träumen…

Daneben war bei den inoffiziellen Diskussionen in den Pausen und an den beiden Abenden ausreichend Gelegenheit für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch: Und so wurde unter anderem darüber diskutiert, wie denn zukünftig dieses Auffrischungsseminar und die für die Verlängerung der Lehrberechtigung erforderliche Kompetenzbeurteilung - bei den FI(S) alle 9 Jahre, bei den FI(A) alle 6 Jahre notwendig – aussehen würden und wie dies alles organisatorisch in den Griff zu bekommen sei. Eine abschließende Antwort auf diese Frage konnte da nicht gefunden werden, jedoch wurde hier seitens der Verantwortlichen des Luftsportverbandes durchaus Handlungsbedarf erkannt.

Letztendlich gilt es Dank zu sagen an Lutz Kern für die umfangreiche Vorbereitung und die reibungslose Durchführung des Seminars. In diesen Dank einzuschließen ist natürlich auch Martina Burckhardt, die im Hintergrund dafür sorgte, dass alle administrativen Arbeiten – wie zum Beispiel die Erfassung aller Lizenzdaten sowie die Erstellung der Schulungsnachweise –  und organisatorischen Fragen zur Zufriedenheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer erledigt werden konnten.

geschrieben von Elisabeth Landsteiner