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Ab 2010 ist die Europäisierung in allen sächsischen Luftsportvereinen endgültig zu spüren. Entsprechend der EASA-Richtlinien (Europäische Agentur für Flugsicherheit) ist jetzt eine CAMO (Continuing Airworthiness Managment Organisation = Organisation zur andauernden Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit) für alle technischen Belange verantwortlich.
In Deutschland werden damit die Luftfahrttechnischen Betriebe in eine CAMO überführt. Ziel ist es, die Sicherheitsbestimmungen innerhalb der EU zu harmonisieren und einheitliche Standards zu schaffen. Diese Umstellung bringt einen großen Organisationsaufwand und neue Kostenstrukturen mit sich. Um unseren Sport weiterhin zu betreiben, müssen wir alle gesetzlichen Regelungen kennen und umsetzen.
Das EU-Recht nach EASA Part-M ist ab dem 01. April 2009 zwingend anzuwenden. Nachprüfungen vor diesem Termin konnten noch nach damals bestehendem Recht durchgeführt werden und sind bis 31. März 2010 gültig gewesen.
Unter gemeinsamer Führung der Landesverbände Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurde Luftsport-Service-Center Ost GmbH (SCO) gegründet und damit der ehemalige LTB Brandenburg (LTB II-B 11) übernommen um alle Aufgaben gemäß EASA erfüllen zu können. Außerdem können weiterhin Annex-II-Luftfahrzeuge, Fallschirme und Winden gewartet werden, da diese nicht unter die neuen EASA-Regeln des Part-M fallen.
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